Servitization als Wachstumsmotor: Chancen für OEMs

January 14, 2025
Immer mehr OEMs setzen auf serviceorientierte Geschäftsmodelle. Dieser Paradigmenwechsel eröffnet sowohl Kunden als auch Herstellern neue Wachstumsmöglichkeiten.

Die Industrie durchläuft einen grundlegenden Wandel: Anstatt sich ausschließlich auf den Verkauf von Produkten zu konzentrieren, setzen immer mehr Originalgerätehersteller (OEMs) auf serviceorientierte Geschäftsmodelle – ein Ansatz, der als Servitization bekannt ist. Dieser Paradigmenwechsel bietet nicht nur Vorteile für Kunden, sondern eröffnet auch den Herstellern selbst völlig neue Wachstumsmöglichkeiten.

Von der Produktorientierung zum Servicegedanken

Servitization bedeutet für OEMs, dass sie ihre Produkte in umfassende Serviceangebote integrieren. Statt Maschinen und Anlagen nur einmalig zu verkaufen, wird der Fokus auf kontinuierliche Dienstleistungen gelegt – wie Wartung, Upgrades, Monitoring und sogar vollständige Betriebsverantwortung. Geschäftsmodelle wie „Pay-per-Use“ (PPU) oder „Asset-as-a-Service“ (AaaS) stehen dabei im Mittelpunkt. Diese Konzepte bieten den Kunden finanzielle Flexibilität und eine stärkere Ausrichtung an ihren tatsächlichen Bedürfnissen.

Für OEMs birgt dies eine Vielzahl an Vorteilen:

  • Steigende Kundenbindung: Durch regelmäßige Interaktion im Rahmen von Serviceverträgen entsteht eine engere Beziehung zum Kunden.
  • Planbare Einnahmen: Anstelle eines einmaligen Verkaufs generieren OEMs wiederkehrende Einnahmen durch langfristige Serviceverträge.
  • Wettbewerbsdifferenzierung: Serviceangebote heben Unternehmen von der Konkurrenz ab und ermöglichen es, sich in gesättigten Märkten neu zu positionieren.

Servitization als Antwort auf Marktanforderungen

Die Nachfrage nach Servitization wird durch verschiedene externe Faktoren angetrieben. Kunden erwarten zunehmend Flexibilität und Transparenz bei der Nutzung industrieller Anlagen. Gleichzeitig wächst der Druck auf Unternehmen, Betriebskosten zu optimieren und nachhaltige Lösungen zu implementieren. Hier kommen IoT-Technologien ins Spiel, die den Kern moderner Servitization-Strategien bilden.

Durch IoT-Lösungen können OEMs Maschinen vernetzen, Echtzeitdaten erfassen und diese für verschiedenste Anwendungen nutzen – von der Fernwartung bis hin zur Produktivitätssteigerung. So wird aus einer einfachen Maschine eine intelligente Lösung, die einen kontinuierlichen Mehrwert für den Kunden schafft.

cap-on: Servitization leicht gemacht

cap-on unterstützt OEMs dabei, ihre Reise in die Welt der Servitization zu starten. Mit maßgeschneiderten IoT-Lösungen können Hersteller ihre Maschinen und Anlagen nahtlos in serviceorientierte Geschäftsmodelle integrieren.

Ein zentraler Baustein der cap-on Lösung ist der IoT-Hub, der als digitale Plattform für Echtzeit-Monitoring, Predictive Maintenance und Datenanalyse dient. Durch die Integration von Sensoren und IoT-Gateways erhalten OEMs wertvolle Einblicke in den Betriebszustand ihrer Maschinen, die sie nutzen können, um personalisierte Serviceangebote zu entwickeln.

Über cap-on

cap-on ist ein führender Anbieter von digitalen Lösungen, die es Unternehmen ermöglichen, ihre Geschäftsmodelle zu transformieren und neue Umsatzpotenziale zu erschließen. Mit innovativen Technologien wie IoT-Gateways, maßgeschneiderten Plattformen und KI-gestützter Datenanalyse hilft cap-on seinen Kunden, den Schritt in die Zukunft der Industrie zu meistern. Egal ob es um Servitization, IoT-basierte Finanzmodelle oder die Digitalisierung von Produktionsprozessen geht – cap-on liefert die passenden Lösungen, um den Erfolg von Unternehmen nachhaltig zu sichern.

Weitere News